Das Männer-Paradoxon

Die Welt der Forschung und Medizin ist männlich geprägt. Das Thema Gesundheitsstärkung findet für das vermeintlich starke Geschlecht aber kaum Beachtung. So ist die Lebenserwartung von Männern niedriger, Vorsorgeangebote werden seltener genutzt, das soziale Verständnis von Männlichkeit fußt auf gesundheitsfeindlichem Verhalten. Helfen könnte ein „male friendly system“, so ein Fazit des Diversity in Health Congress 2022.

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Neues Organ für die Gynäkologie

Nach der Menopause steigt das Risiko für respiratorische Beschwerden – und zwar nicht allein durch das höhere Alter, sondern vermutlich durch den Wandel im Hormonhaushalt. Somit rückt die Lunge zunehmend ins Aufgabengebiet der Gynäkologie – auch wenn viele Fragen über die Mechanismen und Präventionsmöglichkeiten noch offen sind.

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Diversität als Herausforderung in der Medizin

In einer heterogenen Gesellschaft gibt es nicht den einen Patienten – schon gar nicht nur den jungen, weißen Mann ohne Vorerkrankungen. Der stellt jedoch oft die Basis in Forschungsprojekten und frühen klinischen Studien sowie für Therapieempfehlungen. Für eine individuell bestmögliche Versorgung braucht es vielmehr eine spezielle Betrachtung, damit jeder Patient die für ihn richtige Behandlung zur richtigen Zeit erhält. Der erste Diversity in Health Congress 2022 beleuchtete verschiedene Faktoren des Gesundheitssystems hinsichtlich Gleich- bzw. Ungleichbehandlungen.

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Ohne klare Indikation auf PPI verzichten

Protonenpumpenhemmer sind bewährte Arzneimittel bei Reflux und Co. Stetig ansteigende Zahlen zur Verschreibungshäufigkeit lassen jedoch vermuten, dass sie zunehmend jenseits des gesicherten Indikationsspektrums eingesetzt werden. Experten rufen dazu auf, den Einsatz zu prüfen und wenn möglich zu beenden.

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