Das Epstein-Barr-Virus kann noch mehr als die „Kusskrankheit“. Neben Tumorerkrankungen steht aktuell die multiple Sklerose im Fokus der möglichen Folgen. Der Täter ist noch nicht in allen Fällen überführt, doch die Indizien mehren sich.
Schlagwort: multiple Sklerose
Neue S2k-Leitlinie für Diagnostik und Therapie der multiplen Sklerose
Seit der Veröffentlichung der Leitlinie 2012 gibt es zahlreiche neue Therapieoptionen. Das Stufenschema hat ausgedient und bei progredienten Formen gibt es nun zugelassene Medikamente.
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Multiple Sklerose: Lernen von der COVID-19-Impfung?
Es ist gerade ein paar Wochen her, dass die ersten mRNA-Impfstoffe auf den Markt kamen. Doch das Konzept wird auch in anderen Indikationen geprüft. Eine tierexperimentelle Studie bei multipler Sklerose (MS) weckt Hoffnungen auf einen Durchbruch, so die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) in einer Pressemitteilung. Weiterlesen „Multiple Sklerose: Lernen von der COVID-19-Impfung?“
COVID-19 und MS: Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren Verlauf
Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben die Krankheitsverläufe von SARS-CoV-2-infizierten Patienten mit multipler Sklerose (MS) untersucht. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass von einer immunmodulierenden Therapie kein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ausgeht. Im Gegenteil. Die Ergebnisse der Übersichtsarbeit wurden kürzlich im Journal of Clinical Medicine veröffentlicht. Weiterlesen „COVID-19 und MS: Immuntherapie erhöht nicht das Risiko für schweren Verlauf“
Vergleichende Studien bei multipler Sklerose
In den letzten Jahren sind zahlreiche neue Arzneimittel für Patienten mit schubförmig remittierender multipler Sklerose zugelassen worden. Einige dieser Therapieoptionen wurden in aktuellen Studien miteinander verglichen, beispielsweise Ofatumumab und Teriflunomid oder auch Fingolimod mit Glatirameracetat. Weiterlesen „Vergleichende Studien bei multipler Sklerose“
Lösen Impfungen multiple Sklerose aus?
Nein, tun sie nicht. Zumindest, wenn man Forschungsergebnissen traut. Impfverweigerer sehen das wahrscheinlich (wie immer) anders.
Fingolimod bei Kindern und Jugendlichen
Der gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bescheinigte Fingolimod in der MS-Therapie bei Kindern einen Zusatznutzen – leider nur für einige Subgruppen.
Schubförmige MS: Neue Therapieansätze zeigen Wirkung
Bis Patienten mit schubförmig-remittierender multipler Sklerose (MS) schwere anhaltende Behinderungen bekommen, vergeht inzwischen mehr Zeit als noch vor zehn Jahren. Das ergab eine schwedische Studie mit mehr als 7000 MS-Patienten. Weiterlesen „Schubförmige MS: Neue Therapieansätze zeigen Wirkung“
Sekundär progrediente MS: Einfluss der Initialtherapie
Eine aggressive initiale MS-Therapie mit Fingolimod, Alemtuzumab oder Natalizumab senkt das Risiko für den Übergang von der schubförmigen in die sekundär-progrediente Form. Das zeigte sich in einer prospektiven Kohortenstudie. Weiterlesen „Sekundär progrediente MS: Einfluss der Initialtherapie“
PML durch Fingolimod sehr selten
Unter immunsuppressiver Therapie kann es in seltenen Fällen zur Aktivierung von latent vorhandenen JC-Viren im Gehirn kommen. Im Verlauf kann sich eine progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) entwickeln. Unter Fingolimod ist diese Komplikation mit einer Inzidenz von geschätzt <1:10.000 Patienten jedoch sehr selten. Weiterlesen „PML durch Fingolimod sehr selten“

