Kinderapotheke mangelhaft?

Fördern Arzneimittel Allergien?

Die Stiftung Kindergesundheit beklagt in einer Stellungnahme die Mängel der „Kinderapotheke“. Kinder- und Jugendmediziner sind – trotz Kinderarzneimittelverordnung – weiterhin oft darauf angewiesen, Kinder mit Arzneimitteln zu behandeln, die nur an Erwachsenen ausreichend geprüft wurden. Weiterlesen „Kinderapotheke mangelhaft?“

Nervenzellen im menschlichen Gehirn können „zählen“

Forscher aus Bonn und Tübingen konnten zeigen, dass Hirnzellen unterschiedlich auf Mengen und Ziffern reagieren: Während die einen vor allem bei Dreier-Mengen feuern, reagieren andere bei Vierer- oder Fünfer-Mengen. Bei Ziffern ist es ähnlich – unterschiedliche Ziffern aktivieren unterschiedliche Neuronen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Neuron“. Weiterlesen „Nervenzellen im menschlichen Gehirn können „zählen““

Bakterientransplantate zur Ekzemtherapie?

Atopische Dermatitis ist unangenehm für die Betroffenen. Empfindliche und trockene, oft gerötete Haut und Juckreiz sind typische Beschwerden. Je nach Schweregrad kommen für Patienten neben einer Basispflege topische Glucocorticoide als Therapie infrage. Vor Kurzem wurde außerdem Dupilumab zugelassen. Erste kleine Studien zeigen, dass die Therapie auch in eine ganz andere Richtung gehen kann. Weiterlesen „Bakterientransplantate zur Ekzemtherapie?“

HPV-Update: weniger Screening, mehr Impfung

Nahezu immer ist Gebärmutterhalskrebs mit einer vorangegangenen persistierenden zervikalen Infektion mit HPV assoziiert – mit einem onkogenen Typ des humanen Papillomvirus. Neben der HPV-Impfung spielt die Sekundärprävention mittels Screening eine wichtige Rolle in der Krebsvorbeugung. Doch soll das Screening mittels zytologischer Untersuchung oder HPV-Test erfolgen? Dass ein negativer primärer HPV-Test sicherer sein kann als eine negative Zytologie, zeigte die HPV FOCAL Studie aus Kanada. Weiterlesen „HPV-Update: weniger Screening, mehr Impfung“

Weiter rauchen oder Übergewicht riskieren?

Rauchentwoehnung

Häufig legen Menschen, die das Rauchen aufgeben, einiges an Gewicht zu. Nun stellt sich die Frage, ob dieses Übergewicht gleich die gesundheitlichen Vorteile des Rauchstopps wieder mindert. Tatsächlich ist das Risiko für manche Erkrankungen nach dem Rauchstopp höher als bei Rauchern.

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Weniger Salz ist nicht immer gut

Hypertoniker sollten ihren Salzkonsum einschränken, um das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen zu minimieren, so die allgemeine Empfehlung. Bei Nicht-Hypertonikern scheint aber nur ein sehr hoher Salzkonsum das Risiko zu erhöhen. Das legen die Daten einer im Lancet veröffentlichten Beobachtungsstudie nahe. Interessanterweise traten bei Menschen mit niedrigem Salzkonsum sogar mehr Herzinfarkte auf. Weiterlesen „Weniger Salz ist nicht immer gut“

Prävalenzabhängiges Urteilsvermögen

Uns geht es so gut wie nie und trotzdem ist die Wahrnehmung oft eine andere. Beispielsweise wittern viele Menschen an jeder Ecke Gefahren, obwohl die Kriminalitätsrate gesunken ist. Wissenschaftler gingen diesem Phänomen auf den Grund und veröffentlichten das Ergebnis im Wissenschaftsjournal „Science“.

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Rauchstopp: Geld besser als E-Zigaretten

Rauchentwoehnung

Strategien, um mit dem Rauchen aufzuhören, gibt es viele. Doch welche davon ist am vielversprechendsten? Den Ergebnissen einer amerikanischen Interventionsstudie nach sind es nicht die pharmakologischen Interventionen oder die E-Zigarette, sondern finanzielle Anreize, die Raucher dazu bewegen, mit ihrem Laster aufzuhören. Weiterlesen „Rauchstopp: Geld besser als E-Zigaretten“