Hormonelle Langzeittherapie bei Endometriose

Eine suffiziente Hormontherapie ist ein wichtiger Baustein der Endometriose-Behandlung. Prof. Dr. Sylvia Mechsner, Leiterin des Endometriosezentrums der Charité, erläuterte beim Schmerz- und Palliativtag 2022, warum kombinierte orale Kontrazeptiva nicht Mittel der ersten Wahl sind und welche Wirkstoffe mehr Erfolg versprechen.

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4 wichtige Impfungen im Alter

Hausärztin Dr. Karin Anton, Berlin, riet beim Schmerz- und Palliativtag 2022, regelmäßig die Impfpässe älterer Patienten anzuschauen. Die Impfquoten sind in vielen Altersgruppen nicht besonders gut, aber gerade für ältere und multimorbide Patienten stellen verschiedene Infektionskrankheiten ein besonderses Risiko dar. Mit einer Impfung könnten sie sich schützen.

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Schmerzpatienten werden zu oft operiert

In der Auftaktpressekonferenz zum diesjährigen Schmerz- und Palliativtag kritisierte Priv.-Doz. Dr. Michael A. Überall, Nürnberg, dass Patienten mit Schmerzen im Rücken und Gelenken zu häufig unters Messer kommen. Die Evidenz für die vielen durchgeführten Wirbelsäulen- und Gelenkoperationen sei nämlich unzureichend.

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Bewusstsein für seltene Erkrankungen schaffen

Derzeit finden sich Tanzfans und Showbegeisterte freitagabends vor dem Fernseher ein, um Let’s Dance zu verfolgen. Einer der Promis auf dem Tanzparkett: der Leichtathlet Mathias Mester. Er fällt nicht nur durch seine – wie er selbst sagt – große Klappe auf, sondern auch durch seine Körpergröße. So ist seine Tanzpartnerin fast 30 cm größer als er. Der Grund für seine Körpergröße von 1,42 m ist eine sogenannte Achondroplasie, eine seltene Erkrankung. Auf diese und zahlreiche andere Krankheiten mit wenigen Betroffenen soll der heutige Tag der seltenen Erkrankungen aufmerksam machen.

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Seltener ins Krankenhaus dank Nirmatrelvir

COVID-19; Originalbild: Eisenhans/Adobe Stock

Nirmatrelvir ist in Kombination mit Ritonavir zur oralen Behandlung von COVID-19 in der EU zugelassen. Aktuelle Studiendaten zeigen eine niedrigere Hospitalisierungsrate und weniger schwere Verläufe der Erkrankung. Verfügbar ist das Präparat hierzulande jedoch noch nicht.

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Placebo bei funktionellen Bauchbeschwerden

Bei Kindern sollen funktionelle Bauchbeschwerden nur in Ausnahmefällen medikamentös behandelt werden. Die aktuelle S3-Leitlinie zum Reizdarmsyndrom rät vorwiegend zu kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlungen und psychosozialer Betreuung. In einer aktuellen Studie erzielte nun eine Placebo-Behandlung Erfolge.

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