In Deutschland ist eine Prophylaxe gegen das respiratorische Synzytial-Virus für alle Neugeborenen und Säuglinge während ihrer ersten RSV-Saison empfohlen. Doch wie sieht es mit einer zweiten Saison aus? Welche Wirkstoffe gibt es und wer kann sie erhalten? Oder reicht sogar der Schutz aus der ersten Saison in die zweite hinein?
Schlagwort: RSV
Antibiotika einsparen dank RSV-Schnelltests?
Kinder erhalten bei Infektionen der unteren Atemwege häufig Antibiotika. Dabei sind diese häufig viral bedingt mit RSV als Hauptursache. Möglicherweise können entsprechende Schnelltests den Antibiotikaverbrauch senken.
Die RSV-Saison naht
Die RSV-Saison beginnt üblicherweise Anfang Oktober und reicht bis in den Mai des Folgejahres. Besonders gefährdet für schwere Verläufe sind Säuglinge und Kleinkinder sowie Senioren. Eine Prophylaxe beziehungsweise Impfung für diese Gruppen ist verfügbar und wird von der STIKO empfohlen.
Weniger RSV-bedingte Hospitalisierungen unter Nirsevimab
RSV verschuldet jährlich zahlreiche Krankenhauseinweisungen bei kleinen Kindern. Der Antikörper Nirsevimab könnte die Zahl der Hospitalisierungen senken.
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Gurgeln und wischen gegen RSV
Desinfektionsmaßnahmen senken das Infektionsrisiko für RSV effizient: als Mundspülung, Hand- und Oberflächendesinfektion.
Mehr Infektionskrankheiten bei Kindern
Im Rahmen der Pressekonferenz anlässlich des 16. Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin in Leipzig berichtete Priv.-Doz. Dr. med. Nicole Töpfner, Universitätsklinikum Dresden, mit welchen Schwierigkeiten die Kinder- und Jugendmedizin im vergangenen Winter zu kämpfen hatte.



