Mit diesen drei Fakten zum heutigen Tag beeindrucken Sie Ihre Kollegen schon vor der ersten Kaffeepause.
Vor 200 Jahren, am 21. Dezember 1824 verstarb der britische Arzt Dr. James Parkinson. Er erkannte als Erster in der beobachteten Bewegungsstörung ein eigenes Krankheitsbild. Anerkennung für seine im Jahr 1817 veröffentlichten Beschreibungen erlebte er nicht mehr, sie fanden erst 60 Jahre nach seinem Tod Beachtung. Heute betrifft die neurodegenerative Krankheit allein in Deutschland rund 400.000 Menschen. In den 1960er Jahren gelangte der Dopaminmangel als Ursache der Symptome in den Blickpunkt und eröffnete mit der L-Dopa-Therapie neue Möglichkeiten. Es folgten die Methode der tiefen Hirnstimulation und die Identifizierung genetischer Faktoren und Mutationen. Eine Heilung von Morbus Parkinson ist nach wie vor nicht möglich, jedoch lassen sich die vorherrschenden Symptome effektiv behandeln. Forscher in aller Welt suchen weiterhin nach Antworten, warum die Nervenzellen im Gehirn absterben und wie sich diese Vorgänge aufhalten lassen.
Der 21. Dezember markiert die Wintersonnenwende und den kalendarischen Winteranfang. Am kürzesten Tag im Jahr auf der Nordhalbkugel erreicht die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont. Im Jahr 2024 beträgt die Zeitspanne zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang in Hamburg nur 7 Stunden und 28 Minuten.
Am 21. Dezember 1967 starb Louis Washkansky. Er war der erste Mensch, an dem erfolgreich eine Herztransplantation durchgeführt wurde. An der fünfstündigen Operation in Kapstadt waren über 30 Ärzte beteiligt, das Spenderherz stammte von einem 25-jährigen Verkehrsopfer. Der Eingriff löste sowohl ein riesiges Medienecho als auch kontroverse Diskussionen in der Bevölkerung aus. Washkansky überlebte nur 18 Tage nach der Operation und erlag einer Lungenentzündung infolge der eingesetzten Immunsuppressiva.