Knoten lösen, Leben retten

… ist das  Motto des  diesjährigen Welt-Thrombose-Tags. Am 13. Oktober lädt das Aktionsbündnis Thrombose nach Berlin ein, um die Frage zu diskutieren, wie sich die intersektorale Versorgung von Thrombose-Patienten verbessern lässt. Das Aktionsbündnis ruft in der heute erscheinenden Ausgabe der MMP auch die Apotheker zur Zusammenarbeit auf.

Thrombose ist eine Volkskrankheit, ihre Symptome sind oft unspezifisch oder fehlen ganz. Die Folgen einer  Thrombose sind jedoch gefürchtet, allen voran die Lungenembolie, an der in Deutschland jährlich circa  40.000 Menschen sterben. Um das öffentliche Bewusstsein für diese potenziell tödliche Erkrankung zu fördern, hat die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) gemeinsam mit mehreren Partnern das Aktionsbündnis Thrombose gegründet.

In diesem Monat hat die MMP das Thema aufgegriffen, mit Beiträgen, die unter anderem von Prof. Dr. med. Rupert Bauersachs, dem Wissenschaftlichen Leiter des Aktionsbündnisses, und Dr. med. Holger Lawall aus dem Vorstand der DGA verfasst wurden. Ziel des Thrombose-Schwerpunkts ist es, Apotheker mit dem Wissen auszustatten, das sie als Partner in der interdisziplinären Versorgung dieser Patienten benötigen. Oder wie Priv.-Doz. Dr. Christoph Kalka es im Editorial formuliert: „Die aktuelle Ausgabe der MMP hat nicht nur das Ziel, Ihnen die aktuellen Untersuchungsmethoden und Behandlungskonzepte der TVT vorzustellen. Die Therapieentscheidungen bei einer venösen Thrombose müssen trotz vereinfachter Algorithmen immer noch individuell abgestimmt sein und der Patient aktiv eingebunden werden. Hierbei bedarf es der Interaktion zwischen Apotheker und Arzt.“

 

 

 

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